Die "Bismarck" war das stärkste Schlachtschiff seiner Zeit. Der Stolz der deutschen Kriegsmarine galt als unbesiegbar. Ihr Einsatz dauerte nur neun Tage, aber er machte sie zum Mythos der modernen Seekriegsführung.
Im Mai 1941 trifft die "Bismarck" vor Island auf die "Hood", das Flaggschiff der britischen Marine. Am Ende sinkt die "Hood", mehr als 1.000 britische Seeleute sterben. Die Royal Navy eröffnet daraufhin die größte Treibjagd der Seekriegsgeschichte. Für die zumeist blutjungen Matrosen der "Bismarck" beginnt ein grausamer Wettlauf gegen den Tod - ein Wettlauf, den sie nicht gewinnen können: Von mehr als 2.000 Mann überleben nur 115.
Heute liegt das Wrack in 4.700 Metern Tiefe im Atlantik. Mit Spezialkameras haben moderne U-Boote die "Bismarck" aus dem Dunkel der Geschichte zurückgeholt. Anhand neuester Forschungsergebnisse rekonstruiert "ZDF-History" die Todesfahrt der Bismarck und beleuchtet das Schicksal ihrer Besatzung.